Zwischen Erneuerung und Reaktion - die Zeitenwende - raus aus der Komfortzone

Es ist müßig, als Medienmacherin laut in die eine oder andere Bresche zu springen, die sich in einer ständig polarisierenden Weltordnung anbietet. Raus aus der Komfortzone, Rückbesinnung auf unsere naturgegegebenen Werte, das fordert unser Zeitgeist.

In diesem Kontext zitiere ich das Gedicht von Gottfried Benn "Ach das Erhab'ne", zwischen Grenzerfahrung und Größenwahn:

„Ach das Erhab'ne“
Nur der Gezeichnete wird reden – und das Vermischte bleibe stumm.
Es ist die Lehre nicht für jeden, doch keiner sei verworfen drum.
Ach – das Erhab'ne – ohne Strenge! So viel umschleiernd, tief versöhnt, ganz unerfahrbar für die Menge, da es aus einer Wolke tönt.
Nur wer ihm dient ist auch verpflichtet – er Selbst verpflichtet nicht zum Sein.
Nur wer sich führt, nur wer sich schichtet, tritt in das Joch der Höhe ein.
Nur wer es trägt, ist auch berufen, nur wer es fühlt, ist auch bestimmt.
Das ist der Traum, da sind die Stufen, und da die Gottheit, die alles nimmt.

Und ich denke: Die friedliche Implosion des Sozialismus, der Wertezerfall der Moderne ohne Anziehungskraft, lässt unsere Grundbefindlichkeit als Ratlosigkeit zurück. Unsere Identitätsfindungen bedienen sich relativ „sorgloser Strohhalme". Die alten Werte der 1980er Jahre reichen nicht mehr. Wir müssen aus dem behaglichen Schein der Sorglosigkeit hervortreten.

Dazu sind WIR aufgerufen....!

Im Inhaltsverzeichnis sehen Sie die vielfältigen Aktivitäten rund um Diplomatie, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, die wir in den letzten Monaten durch Reisen, Interviews und bei Eigenevents setzten. Mehr darüber im Blattinneren. Auch Innovationen haben wir für 2017 in Planung und werden Sie mit Freude bald damit überraschen.

Herzlich ihre
Gerti Tauchhammer