Nachhaltig gegen die Corona-Krise

Um der aktuellen Corona-Krise nachhaltig entgegenwirken zu können, hat sich ein steirisches Konsortium überlegt, wie man bereits gebrauchte Schutzausrüstung mehrfach verwendbar machen kann. Ein Statement dazu gab es von der Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Dr. Margarete Schramböck.

„Österreichs Forschung und Entwicklung ist mutig und geht im Einsatz gegen Corona völlig neue unerforschte Themen an. Verwendete Schutzausrüstung kann aus Hygienegründen derzeit nicht wiederverwendet werden. Dadurch entsteht viel Abfall. Ein steirisches Konsortium hat nun einen neuen Weg eingeschlagen: Mehrweg statt Einweg. Sie haben eine „Reinigungsstraße“ für Schutzanzüge und Schutzmasken entwickelt. Die Idee: Verwendete Schutzausrüstung wird eingesammelt, gereinigt und kann im Anschluss wieder verwendet werden. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft entlasten wir damit nicht nur unsere Umwelt, sondern haben auch wirtschaftliche Vorteile, da die Produkte mehrmals verwendet werden können. Das Konsortium besteht aus der Firma Saubermacher, Ortner Reinraumtechnik, Christof Industries, VTU Engineering, der Med Uni Graz sowie der TU Graz. Kommende Woche wird der Prototyp fertiggestellt. Dieser soll rund 37.000 Masken und rund 10.000 Schutzanzüge pro Tag reinigen können. Vielen Dank an unsere großartigen heimischen Unternehmer und Forschungseinrichtungen!“

Die teilnehmenden Betriebe bzw. Einrichtungen:

www.saubermacher.at

https://lnkd.in/d9yCGJn

https://lnkd.in/dMayucX

https://www.vtu.com/de/

https://www.medunigraz.at/ www.tugraz.at

Foto: BKA/Andy Wenzel

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