Kulturtipp: Rubens Ausstellung im KHM Wien

Die barocke Pracht der Werke des berühmten flämischen Malermeisters Peter Paul Rubens kann man ab 17. Oktober 2017 im Kunsthistorischen Museum Wien bewundern. Die Ausstellung „Rubens“ vereint die 40 Rubens Werke des Wiener Bestands mit zahlreichen Leihgaben aus den großen Sammlungen der Welt wie dem Prado in Madrid, der Eremitage in St. Petersburg oder der National Gallery of Art in Washington D.C. zu einem spektakulären „Fest der Venus“.

Die Schau thematisiert einen bisher wenig beachteten Aspekt in Rubens ́ Schaffensprozess: Sie zeigt, wie tief er in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein etwa fünfzigjähriges Schaffen prägte. Seine Bezugnahme auf Werke von Künstlern unterschiedlicher Epochen ist häufig erst auf den zweiten Blick erkennbar – in der Ausstellung kann der Besucher die zuweilen überraschenden Korrelationen durch den direkten Vergleich nun im Detail nachvollziehen.

Neben bekannten Werken wie dem „Pelzchen“ werden auch Referenzen auf frühere Meister wie Tizian und Tintoretto, mit denen sich Rubens in seinem Schaffen auseinandersetzte sowie Skulpturen aus Antike und Renaissance gezeigt.

Die Ausstellung wird kuratiert von Gerlinde Gruber, Kuratorin, Kunsthistorisches Museum Wien, Stefan Weppelmann, Direktor der Gemäldegalerie, Kunsthistorisches Museum Wien und Jochen Sander, Kurator und Vizedirektor, Städel Museum, Frankfurt.

Ausstellungsdauer:

Wien: 17. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018; Frankfurt: 8. Februar bis 21. Mai 2018

http://www.khm.at/de/rubens2017/

Foto: © KHM-Museumsverband

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